Iyengar Yoga

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Was ist Iyengar Yoga?

Wenn jemand bisher nur Erfahrungen mit dynamischen Yogastilen gemacht hat, könnte er oder sie sich in der ersten Iyengar-Yogastunde möglicherweise etwas ungewohnt fühlen. Iyengar-Yogastudios erinnern oft an kleine Turnhallen und sind mit einer eher martialischen Wanddekoration ausgestattet. Beim Iyengar Yoga wird mit verschiedenen Hilfsmitteln geübt. Neben Blöcken, Decken und Gurten werden auch Hängeschlaufen, die an der Wand befestigt sind, und vieles mehr verwendet.
Die Geschichte verläuft folgendermaßen: Der Begründer von Iyengar Yoga, B.K.S. Iyengar, wurde im Jahr 1918 in Indien geboren. Als Kind war er körperlich schwach und litt ständig unter Krankheiten. Aufgrund dieser gesundheitlichen Probleme schickte ihn seine Familie im Alter von 15 Jahren zu seinem späteren Schwager, dem renommierten Yoga-Lehrer Krishnamacharya. Krishnamacharya nahm Iyengar in seine Gruppe junger Yoga-Schüler auf und unterrichtete sie. Iyengar wurde dabei besonders streng behandelt und wurde schon bald zu fortgeschrittenen Haltungen gezwungen, die ihm oft tagelange Schmerzen bereiteten.
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Aufgrund dieser rigorosen Vorgehensweise erholte sich Iyengar innerhalb weniger Jahre vollständig und erreichte in seiner Yoga-Praxis einen fortgeschrittenen Zustand. Als Folge schickte Krishnamacharya ihn nach Pune, um dort als Lehrer tätig zu sein. Iyengar war erleichtert, dem strengen Regime von Krishnamacharya entkommen zu sein, und entschied sich, dessen Unterrichtsmethode nicht fortzusetzen. Stattdessen begann er autodidaktisch, die präzise Ausrichtung der Hatha-Yoga-Haltungen zu erforschen. Dabei nutzte er alles, was er finden konnte - Kissen, Decken, Gurte - als Hilfsmittel. So entwickelte er seinen eigenen Stil, der bald als Iyengar Yoga bekannt wurde. Im Jahr 1952 suchte der bekannte Musiker Yehudi Menuhin Iyengar auf, um Yoga bei ihm zu praktizieren. Menuhin war begeistert und überredete Iyengar zu einer Tournee im Westen. Iyengar unterrichtete dort zahlreiche Prominente und trug wesentlich zur Bekanntheit des Yoga bei. Sein erstes Buch "Light on Yoga" (Licht auf Yoga) von 1966 brachte ihm noch mehr öffentliche Aufmerksamkeit und ist bis heute ein Standardwerk. Im Jahr 1975 gründete Iyengar das Ramamani Iyengar Memorial Yoga Institute (RIMYI) in Pune, wo bis heute Iyengar-Lehrer ausgebildet werden.
Iyengar Yoga hat seine Wurzeln in der Taittiriya Upanishad, einer der ältesten philosophischen Sanskrit-Schriften Indiens, die dem schwarzen Yajurveda zugeordnet wird und um etwa 1000 v. Chr. niedergeschrieben wurde. In dieser Upanishad werden nicht nur Anweisungen für ein erfülltes Leben gegeben, sondern es wird auch erstmals auf die fünf Hüllen des Menschen eingegangen. Zusätzlich basiert Iyengar Yoga auf der Samkhya-Philosophie, die etwa im 4. Jahrhundert v. Chr. entstand. B.K.S. Iyengar wurde in dieser Tradition, insbesondere der Taittiriya Upanishad und der Samkhya-Philosophie, in direkter Linie von Krishnamacharya ausgebildet. Krishnamacharya wiederum war Schüler von Rama Mohan und so weiter. Diese ununterbrochene Linie vom ersten Meister bis zum heutigen Lehrer/Meister der jeweiligen Methode wird als Parampara bezeichnet. Das bedeutet, dass auch wir, die Schüler von B.K.S. Iyengar, uns in dieser Tradition befinden.
In der Taittiriya Upanishad wird erstmals die Zahl "5" eingeführt, repräsentiert durch die fünf Hüllen des Menschen, beginnend mit der äußeren Hülle: Annamayakosha, unsere physische Hülle. Annamayakosha bezieht sich auf die Nahrung, da wir aus Nahrung entstehen, von Nahrung leben und nach dem Tod wieder zu Nahrung werden. Die nächste Hülle ist Pranamayakosha, die physiologische und emotionale Hülle, gefolgt von Manomayakosha, der mentalen Hülle. Dann kommt Vijnanamayakosha, die Hülle der Erkenntnisfähigkeit und Unterscheidung, die es ermöglicht, klares und gültiges Wissen zu erlangen, und schließlich die innere Hülle: Anandamayakosha, die Hülle der Glückseligkeit.
Im Iyengar Yoga arbeitet man mit den Handlungsorganen, wie zum Beispiel den Füßen, die dem Element Erde zugeordnet werden, und den Händen, die dem Element Wasser zugeordnet werden. Dabei bewegt man sich von der äußeren Hülle, dem physischen Körper, zur inneren Hülle, also von außen nach innen. Das Ziel besteht darin, alle Zellen durchlässig für Prana, die Energie, zu machen. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass der Übende vollständig präsent und achtsam ist. Er erkennt, dass eine vollständige Erdung die Voraussetzung für Ausdehnung und Durchdringung ist. Er lernt den bewussten Einsatz seiner Handlungsorgane, absolute Konzentration und den Rückzug der Sinne (Pratyahara), nicht nur im Sitzen, sondern in jeder Asana. Mechanisches Üben und Wiederholung sprechen lediglich die äußere, physische Ebene an und bringen uns nicht tiefer. Nur präzises, genaues und detailliertes Üben im gegenwärtigen Moment führt uns nach innen. Daher werden die Anweisungen im Verlauf der Übungspraxis immer detaillierter, subtiler und feiner, um in immer tiefere Schichten vorzudringen und vollständig im Tun aufzugehen.
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